Hanfprotein vs. Wheyprotein

Vorteile von biologischem Hanfprotein zu Molkeprotein

Hanfprotein ist noch nicht lange als Pulver für den Muskelaufbau bekannt und wird nach wie vor unterschätzt - ohne Frage das Ergebnis der Hochglanz-Vermarktung günstiger Wheyproteine. Zweifelsohne ist es aber schon jetzt der unangefochtene Boss unter den natürlichen Muskelaufbaumitteln. Es gibt zwar Mittel, die ein noch höheres Vorkommen an Proteinen haben, diese bringen aber häufig negative Eigenschaften mit sich (in Sojabohnen befindet sich beispielsweise ein noch höherer Anteil an Eiweiß. Allerdings kommen hier auch Stoffe vor, die die Verdaulichkeit behindert).

Warum sind Proteine so wichtig? Die Frage kann einfach beantwortet werden: Der menschliche Körper besteht zu einem großen Anteil aus ihnen. Diese Proteine sind wichtig, um z.B. Enzyme, Hormone und Antikörper zu bilden. Sie dienen dem Körper aber auch als Baustein für Körpermuskeln. Eine ausreichende Proteinzufuhr unterstützt also den natürlichen Muskelaufbau enorm.

Hanfprotein weist eine hohe Anzahl an verschiedenen Aminosäuren auf. Diese kann der menschliche Körper nicht selbst bilden und muss sie über Nahrung aufnehmen. Neben anderen lebenswichtigen Aufgaben sind diese Aminosäuren ebenfalls für den Muskelaufbau sehr wichtig. An diesem Beispiel sieht man, dass die Quantität an Protein nicht ausreichend ist, um die Muskeln schnell zum Wachsen zu bringen. Hier kommt es immer auch auf das richtige Verhältnis der einzelnen Inhaltsstoffe zueinander an. Hanfprotein ist also die richtige Wahl, wenn es um die Dichte an Nährstoffen und das Zusammenspiel untereinander ankommt.

Ebenfalls sind Proteine für unser Immunsystem, unsere Haut und für eine optimale Hirnleistung besonders wichtig und wirken sich positiv darauf aus. Auch für Nahrungsunverträglichkeiten ist Hanfprotein im Gegensatz zu anderen Stoffen die richtige Alternative. Whey oder auch Molkeprotein hat ebenfalls eine hohe Dichte an Protein, enthält allerdings keinerlei Ballaststoffe. Aber warum ist das so wichtig? Wird Whey zum Muskelaufbau eingesetzt, muss i.d.R. eine ganze Menge davon konsumiert werden - ballaststoffrei. Ballaststoffe sind aber ein wichtiger Bestandteil für eine optimale Verdauung. Führt man von ihnen zu wenig und von besagten Proteinen zuviel zu, kann es passieren, dass die Verweildauer der Proteine im Darm zu hoch ist. Dies führt zu einer Übersäuerung und kann eine gefährliche Vergiftung im Darm hervorrufen. Des Weiteren sollte man von der Einnahme von Whey Protein ablassen, wenn eine Laktoseintoleranz vorliegt. Molke ist ein Nebenprodukt der Käseherstellung. Für vegane Ernährung ist es aus diesem Grund natürlich - im Gegensatz zum rein pflanzlichen Hanfprotein - nicht geeignet.